Vermögen
Netto-Versicherungspolicen: Wie provisionsfreie Tarife die Rendite verbessern

Fabian Sageder
CEO, ONYX Gruppe

Bei klassischen Versicherungspolicen sind die Vertriebskosten in Form von Abschluss- und Bestandsprovisionen fest im Beitrag eingepreist – für den Versicherungsnehmer bleiben diese Kosten in der Regel intransparent. Netto-Versicherungspolicen, auch als Nettopolicen oder provisionsfreie Tarife bezeichnet, verfolgen einen anderen Ansatz: Sie werden ohne eingerechnete Provision angeboten, die Beratung wird stattdessen separat und transparent über ein Honorar vergütet.
Der wirtschaftliche Effekt kann erheblich sein: Da bei Nettopolicen keine Abschlusskosten aus dem eingezahlten Kapital finanziert werden müssen, fließt ein größerer Anteil der Beiträge von Beginn an in den eigentlichen Vermögensaufbau. Über lange Laufzeiten – wie sie bei Altersvorsorgeprodukten typisch sind – kann sich dieser Unterschied durch den Zinseszinseffekt zu einem spürbaren Renditevorteil gegenüber vergleichbaren Bruttopolicen summieren.
Für Verbraucher bedeutet das mehr Kostentransparenz: Statt versteckter Provisionen, die über die gesamte Laufzeit verteilt und schwer nachvollziehbar sind, ist bei der Honorarberatung von Beginn an klar, welche Kosten für die Beratungsleistung anfallen. Das erleichtert den direkten Vergleich verschiedener Tarife und schafft eine Beratungssituation, in der die Empfehlung nicht durch Provisionsinteressen beeinflusst wird.
Ob eine Nettopolice im Einzelfall vorteilhafter ist als ein klassischer Bruttotarif, hängt von mehreren Faktoren ab – unter anderem von der Laufzeit, der Höhe des Honorars und den individuellen Konditionen des jeweiligen Anbieters. Eine pauschale Aussage ist daher nicht seriös möglich.
Wir rechnen für unsere Mandanten transparent vor, welches Modell unter Berücksichtigung aller Kosten über die Laufzeit die bessere Nettorendite erwarten lässt.
Interessiert?
Bereit, Ihre Situation auf den Prüfstand zu stellen? Kontaktieren Sie uns unverbindlich für einen ersten Austausch.


